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Es ist nur so - Würde ich Jetz sterben, würds morgen auch keinen mehr interessieren.
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Tränen.
Überall wohin ich schreie, so laut Schreie um Hilfe, Nirgends kommt eine Antwort, nirgendswo wirkliche Hilfe. Alles was mir bleibt ist das weinen, der Schmerz, die Gedanken und mein Körper. Mein Körper den ich mit jedem Tag mehr Töten will, mehr verstümmeln will. Es schreit in mir danach. Vielleicht nur um zu sehen wer mich retten würde. Wem ich wirklich etwas bedeute, für wen ich keine Puppe bin. Es Schreit alles in mir nach Schmerz um anderen Schmerz zu übertönen. Und das macht mich schwach. Indirekt. Weil ich den Schmerz auch einfach ertragen könnte, ohne mir noch mehr wehzutun. Aber auf Dauer, das lernen viele, geht es nicht anders. Und ich weine, schonwieder, vor Schmerz.
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Stop.
Das alles, das kann ich nichtmehr. Ich sage ich bin müde, aber nicht nur das. Ich bin dabei aufzugeben. Nicht aufgeben im Sinne von sterben. Aufgeben im Sinne von es ist mir egal was ich tue, die Konsequenzen, was es aus mir macht. Es ist mir Egal das niemand da ist den es kümmert. Ich gebe auf. Jeden Tag ein wenig mehr. Weil ich nichtmehr so weiter kann. Mit Menschen reden und lachen, von denen ich weiß das ich nur ein Gegenstand bin für sie. Von denen ich weiß das, wenn ich kein Mädchen wäre, ich ihnen egal wäre. Ich wäre ihnen egal wenn ich nicht hübsch wäre. Nicht immer Lächeln würde. Ich kann das nichtmehr. Jeden Tag die selben verrückten Lügen, wie kann man die mir nur glauben, jeden Tag das selbe ‘Mir geht es gut’. Ich kann nicht jeden Tag die Welt glauben machen das all das niemals Spuren auf mir gezeichnet hat. Das ich keine Narben davon hätte. Ich kann nicht ewig stark sein. Nicht ewig alles in mir behalten, irgendwann wird alle Schwärze aus mir herauslaufen wie aus einem umgefallenen Tintenglas. Und dann werden alle erschrecken und alles wird anders. Vielleicht werde ich das nichtmehr erleben. Denke ich.
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Müde.
Ich sehe mich im Spiegel an. Sehe meine Müden Augen die nur zeigen wie es meiner Seele geht. Und wie jeden Morgen mach ich mich fertig, denke der ganzen Zeit daran wie man nur immernoch so kaputt sein kann, wie sich immernoch nichts geändert haben kann. Wie ich noch die Selben trostlosen Gedanken haben kann wenn doch so viel passiert ist in den letzen Wochen, Monaten. Es ist als würden alle Veränderungen an mir vorbeigehen, mich nicht streifen, nicht berühren. Ich spüre sie nicht, ich sehe sie nur, winke ihnen zu. Aber sie kommen nicht direkt zu mir, nur zu denen um mich herum. Ein wenig scheiße ist das ja schon. Jetzt gerade wo alles so trostlos ist komme ich nicht vom Fleck, aber wenn es alles wunderbar ist und ich alle Uhren der Welt zerbrechen möchte, dann haucht der Moment nur kurz und stirbt. Das macht müde. Ja dieses verdammte Verharren auf einem Fleck macht so müde, dass ich schon fast nicht mehr meine Augen aufhalten kann. Ich kann kaum noch stehen, nicht mehr so reden wie früher. Mein Lachen ist ein trauriges Gelächter geworden. Mein Lächeln existiert, aber so gelogen das es mir jedesmal wehtut. Alles an mir ist langsamer geworden, ein wenig antriebsloser. So das es niemanden wirklich ins Auge fällt, aber es ist so. Und es ist dumm dort, dann schon ,zu dieser Zeit zu sagen man möchte sterben. Habe ich von vielen Gehört. Das ist noch nicht die Zeit wo du dir wünscht zu sterben. Die kommt viel später, geht viel schwerer ich weiß das. Nein das ist die Zeit wo du dir nur eines wünscht - Gerettet zu werden. Das und nichts anderes.
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Menschen.
Es zieht mich nach draußen. Unter die Menschen, in die Menge. Ich will zwischen den Leuten wandern und mit dem Strom gehen. Ich will das man mich zwingt zu lachen, will das man mich beschäftigt. Weil es besser wäre, als da zu sitzen, alleine und zu weinen. Es wäre besser weil ich dann nicht ständig über mich nachdenken würde, sondern mit Gezwungenen Lächelm beschäftigt wäre. Ich wünsche es mir. Vielleicht würde dann alles ein wenig weniger wehtun.
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Siehst du mich ?
Schau mich an, sag mir was siehst du ? Schau ich wirklich glücklich aus, schau ich oke aus ? Sind meine Arme wirklich nur von Hecken zerstörrt worden ? Kannst du Glauben das alle meine Narben von Unfällen stammen ? Und dass die Tränen in meinen Augen kommen, weil meine Augen sonnenempfindlich sind ? Kannst du mir glauben das ich bereits gegessen habe und keinen Hunger habe - nie ? Sag mir kannst du mir an Tagen wie diesen all diese Lügen glauben ? Oder denkst du manchmal dass es nicht stimmen kann ? Schaust du manchmal genauer hin ? Siehst du manchmal mein wahres Gesicht ? Ist es dir dann egal oder verstehts du dann endlich wieso ich nicht weitermachen kann ? Machst du dir dann manchmal gedanken über mich ? Oder vergisst du bald wieder das ich nicht bin wie ich bin ? Fällt es dir vielleicht auch nie auf weil es dir nun doch sowieso egal wäre ? Oder bist du nur blind für mich und meine Schmerzen ? Siehst du mich überhaupt genau an wenn ich vor dir stehe ? Achtest du darauf das ich meine Arme meist verstecke ? Versuchst du manchmal mich zu verstehen ? Wenn du einmal mein Ich siehst - Wirst du versuchen mir zu helfen damit ich nicht mehr denke das alles besser ohne mich wäre ? Oder wirst du mir zuschauen beim sterben ?
Gepostet am Mai 27, 2012 with 1 Anmerkung ()
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Grauzone.
Es ändert sich nichts, nicht ein bisschen. Es ist alles wie vorher - nicht für andere ,aber für mich. Ich fühle mich als würde ich still stehen auf einer kleinen einsamen insel in einem rießigen Ozean voller Erinnerung, Schmerz und Traurigkeit. Hier komm ich nicht weg, ich weiß nicht wieso, vielleicht bin ich zu schwach um loszulassen. Egal was ich mache es wird nicht anders. Es wird nicht schlechter anders, nicht besser anders, ich stehe irgendwo dazwischen und komme nicht weiter. So unentschlossen. Wenn ich nur ein bisschen Veränderung hätte wüsste ich was ich tun könnte, aber hier wo ich jetz bin ist Grauzone. Ich kann nicht Lachen und nicht weinen. Weil ich nicht entscheiden kann ob es mir gut geht oder nun doch nicht. Ich bin verwirrt und ziellos.
Könnt mir doch bitte jemand helfen ? -
Freundeswort.
Kennt ihr das, wenn ich zerbrecht, ihr könnt gar nicht anders. lhr zerbrecht einfach, jetzt sofort, es ist egal wie viele Augen auf euch gerichtet sind.
Mir ist das passiert, ich war schon lang nicht mehr so traurig. Es war einfach zu viel für nur diesen einen Moment. Es gab nichts was mich in diesem Moment mein Lächeln hätte weiter tragen lassen. Und so bin ich zerbrochen. Vor nur einem, aber nunmal einem der nun meinen Schmerz ansatzweise kennt. Er hat nicht viel gesagt, man kann mich nicht trösten - Denn Trost ist oft gelogenes Glück.
Alles was er sagte ‘Deine Traurigkeit gibt dir eine Schönheit, die die Welt kaum ertragen kann.’Gepostet am Mai 22, 2012 with 1 Anmerkung ()
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Zeit.
Wenn ich mich betrachte sehe ich an manchen Tag mein Gesicht, das unter meiner Maske durchschimmert. Ganz leicht zu erkennen an meinen Augen oder meiner Mimik. Manchmal sieht man meine Traurigkeit in den Zügen, obwohl ich so lange daran gearbeitet habe nie etwas durchscheinen zu lassen. Manchmal verrutscht meine Maske ganz leicht und ich denke es fällt jemanden auf - Tut es aber nicht. Ich weiß nicht ob ich das schlimm finden soll .. oder Gut.
Manchmal weiß ich auch nicht ob es besser wäre mein Gesicht zu zeigen oder meine Maske aufzulassen. Ich habe mich bis Jetzt immer für die Maske entschieden. Für das Verstecken. Es ist einfacher, glaubt mir. -
Zuhörer.
Ich weiß ich denke zuviel nach, schreibe zuviel über sachen die traurig sind. Ich weiß ich beklage mich manchmal zu sehr über diese Welt und manchmal bin ich kaum zu ertragen mit meiner Traurigkeit. Ich weiß auch das ich an manchen Tagen zu viel weine, zu viel Verluste betrauere. All das weiß ich, ich weiß das es so ermüdend sein kann meine Gednaken zu hören oder zu lesen.
Und deshalb sage ich danke. Danke an die, die es trotzdem aushalten, die trotz allem versuchen mich zu verstehen - was gar nicht so einfach ist. Danke an die, die mir still zuhören. Danke an die Menschen die jedesmal tröstende Worte haben, egal wie klein mein Problem ist. Danke. Auch wenn es nichts ändert, aber danke für die Mühen und die Worte. lhr seid toll.